Viel war es nicht, was im März 2018 kommunalpolitisch bewegt werden musste. Die Ratssitzung verlief ruhig und sachlich, interfraktionelle Meinungsunterschiede zu ÖPP-Projekten wurden dargestellt und abgearbeitet. Ob und in welcher Form Bildübertragungen von Ratssitzungen sinnhaft sind, sollten alle Beteiligten sicherlich noch überdenken und zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen. Der Antrag wurde entsprechend vertagt.

Die beabsichtigte Sanierung des Sandweges zwischen Exerzierplatz und Sachsenstraße wollen wir ersatzlos streichen. Damit erneuern wir den Antrag vom 27.11.2017 im Rahmen der Haushaltsberatungen zum Teilfinanzhaushalt Straßen & Brücken. Die Sanierung wird von den betroffenen Anliegern als einzig mögliche Nutznießer ausdrücklich nicht gewünscht. Beschwerden oder Schadenereignisse der letzten Jahrezehnte sind niemandem bekannt.

Verkehrstechnisch gibt es über Harsefelder Straße und Timm-Köger-Straße bereits zwei gute Verbindungen. Im Hinblick auf Ökologie würde eine zusätzliche Versiegelung entfallen.

In Bezug auf die Finanzlage der Stadt könnten die im HH 2018 veranschlagten 158.000 Euro komplett eingespart werden, da wie erwähnt die möglichen Nutzer dieses gut gemeinte Sanierungsangebot schlichtweg nicht benötigen.

Um mögliche Parkprobleme in der Bungenstraße sowie eine Anregung zu mehr „Schlafampeln“ kümmerte sich Bend Pensing und ist dazu mit der Stadtverwaltung in regem Kontakt.

Erneut großen Erfolg hatte die Aktion „Ein Teil mehr“ zugunsten der Stader Tafeln, die vom Ortsverein auch unter Mitwirkung von Fraktionsmitgliedern kürzlich durchgeführt wurde.

 

Kai Holm

Fraktionsvorsitzender

31.03.2018