Auf Einladung von Petra Tiemann war heute der niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius im Landkreis und in der Stadt Stade. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit über 40 Flüchtlingshelferinnen und -helfern, an dem auch die Stader Bürgermeisterin Silvia Nieber, der Kreistagsfraktionsvorsitzende Heino Baumgarten sowie Oliver Kellmer und Alexander Paatsch teilnahmen, nahm Boris Pistorius Stellung zu vielen Themen insbesondere aus dem Bereich der Flüchtlingsarbeit. Er wies auch darauf hin, dass das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum NPD-Verbotsantrag eine klare rote Linie aufgezeigt und deutlich gemacht habe, dass in Parteien kein Platz für Rassismus, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit sein dürfe. An dieser roten Linie müssten sich nun alle Parteien orientieren. Es müsse der Hinweis des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts geprüft werden, ob für verfassungsfeindliche Parteien die Parteienfinanzierung so weit wie möglich einschränkt werden könne. Im Anschluss an die Veranstaltung nahm Boris Pistorius an einem Gespräch in Stade u.a. über die Situation des Katastrophenschutzes teil.