Jeder, der schon mal von den Außenbezirken per Fahrrad in die City gefahren ist, mag solche Erfahrungen gesammelt haben. Es gibt nicht immer einen klar definierten Verkehrsraum für den Radler oder die Radlerin. Mal muss sie oder er sich mit Fußgängern den Weg teilen, ein anderes Mal mit Kraftfahrzeugen. Hier und dort mag es optimierungswürdige Querungen von ampelgesteuerten Kreuzungen geben, die das eigentlich flinke Vorankommen eines Fahrrad-Fahrers behindern. Ein Beispiel von vielen mag sein: Wer von der Hansestraße (aus Richtung Salztor) auf die Hansebrücke abbiegen möchte, sieht sich gleich vier asynchron geschalteten Ampeln gegenüber. Für den Autofahrer gibt es indessen zum Glück nur eines: grün oder rot.

Wir kämpfen zwar für rot, aber das nur im politischen Kontext. Unser Ziel ist es, für die die Stadt Stade ein klares Bekenntnis zum Fahrrad als bestes innerstädtisches Verkehrsmittel zu erwirken. In der Aufzählung fahrradfreundlicher Verkehrspolitik mag ja die Stadt Münster Tabellenführer bleiben, schön aber wäre es, wenn wir entlang des häufig befahrenen Elbe-Rad-Wanderwegs einen ähnlichen Status erreichen.

Ein erster Aufschlag wäre es, für die Stader Ortsteile Fahrrad-Straßen in Richtung City/Bahnhof zu optimieren. Schlaglochfrei, barrierefrei, asphaltiert, gut beschildert, frei von Roll-Widerständen, frei von Konkurrenz mit Autos und Fußgängern:

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=zrL7ht-qmQjY.knzzfRqV3tBs&usp=sharing

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