http://suedlink.tennet.eu/fileadmin/suedlink/Karten/140924_Karte_Korridore_aus_dem_Dialog.pdf

_________________________________________________

SPD-Landesgruppen Niedersachsen und Bremen: Bevölkerung muss auch zukünftig in den Dialog zu SuedLink eingebunden sein.

Der Stromnetzbetreiber TenneT hat heute die Trassenführung der geplanten Stromautobahn SuedLink veröffentlicht. Das Unternehmen wird diese gemeinsam mit weiteren Alternativvorschlägen im November bei der Bundesnetzagentur einreichen. Die SPD-Landesgruppen Niedersachsen und Bremen begrüßen die Offenlegung der Pläne sowie die daraus resultierende Möglichkeit für die Bevölkerung, weiterhin am Dialogverfahren der Trassenplanung beteiligt zu werden.

Berlin, 26.09.2014 –  Die SPD-Landesgruppen Niedersachsen und Bremen begrüßen, dass der Stromnetzbetreiber TenneT das Ergebnis des in den vergangenen Monaten durchgeführten Dialogverfahrens mit der Bevölkerung nun veröffentlicht hat. Damit kommt das Unternehmen der Kernforderung der SPD-Bundestagsabgeordneten nach, für mehr Transparenz in der Trassenplanung zu sorgen. Neben dem bereits bekannten Vorzugskorridor für die Stromtrasse wird das Unternehmen auch alternative Trassenführungen bei der Bundesnetzagentur einreichen. Letztere seien ebenfalls aus den Dialogveranstaltungen mit der Bevölkerung hervorgegangen und sollen nun der Bundesfachplanung als denkbare Alternativen zur Prüfung vorgelegt werden.


Lars Klingbeil, Vorsitzender der SPD-Landesgruppen Niedersachsen und Bremen, stellt hierzu fest: „Endlich liegen der Bevölkerung die Trassenalternativen für SuedLink vor, die TenneT nun bei der Bundesnetzagentur zur Prüfung einreichen wird. Die Bevölkerung muss auch zukünftig in den Dialog zu SuedLink eingebunden sein. Wir benötigen kein schnelles, sondern ein für die Beteiligten zufriedenstellendes Ergebnis. Dafür muss genügend Zeit zur Verfügung stehen. Ich halte es zudem für das richtige Signal aus dem Bundeswirtschaftsministerium, dass es eine Ausweitung der Möglichkeiten für die Erdverkabelung prüft.“


Tennet hat den Bundestagsabgeordneten zugesichert, auch in Zukunft am umfangreichen Dialogverfahren mit der Bevölkerung festzuhalten. Ebenso wurde bekannt, dass das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur die Rahmenbedingungen, die eine Erdverkabelung der Stromleitung ermöglichen, erneut prüfen werden.