Am 11.02.1919 – heute vor 95 Jahren – wurde Friedrich Ebert von der Nationalversammlung in Weimar zum ersten Reichspräsidenten Deutschlands gewählt.

Ebert war das siebte von neun Kindern eines Schneiders. Nach der Sattlerlehre siedelte er nach Bremen um. Er trat in die SPD ein, wurde Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und besoldeter Arbeitersekretär der Gewerkschaft. Er bildete sich durch ein gewissenhaftes Selbststudium fort und wird 1905 als jüngstes Mitglied in den Parteivorstand berufen. 1913 wird er neben Hugo Haase in der Nachfolge von August Bebel zum Parteivorsitzenden gewählt.

Im November 1918 überträgt ihm Prinz Max von Baden das Reichskanzleramt. Am 11.02.1919 wird Ebert durch die Nationalversammlung zum ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Dies bleibt er bis zu seinem Lebensende. Am 28.02.1925 starb Reichspräsident Friedrich Ebert (SPD).

„Ich will und werde als der Beauftragte des ganzen deutschen Volkes handeln, nicht als Vormann einer einzigen Partei. Ich bekenne aber auch, dass ich ein Sohn des Arbeiterstandes bin, aufgewachsen in der Gedankenwelt des Sozialismus, und dass ich weder meinen Ursprung noch meine Überzeugung jemals zu verleugnen gesonnen bin.“

– Friedrich Ebert

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