Antrag zur Tagesordnung der Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Bützfleth am 12.02.2014

Sehr geehrter Herr Hartlef,

für die Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Bützfleth am 12.02.2014 beantragen wir die Aufnahme des Tagesordnungspunktes

„AED-Gerät im Dorfgemeinschaftshaus“

Begründung:

Der plötzlicher Herztod oderSekundentodist ein medizinischer Fachausdruck für einen plötzlich und unerwartet eingetretenen TodkardialerUrsache. Eine Studie der American Heart Association zeigt jedoch auf, dass jeder zweite Patient vor dem plötzlichen Herzstillstand an warnenden Symptomen wie Brustschmerzen, Luftnot oder Schwindel leidet. Der plötzliche Herztod stellt die häufigste tödliche Manifestationsform einer Herzerkrankung dar. In Deutschland versterben an ihr 100.000 bis 200.000 Menschen pro Jahr.

Der Tod ist hierbei meist Folge eines anhaltendenKammerflimmerns oder einer anhaltendenKammertachykardie, die dann zumHerzstillstand führen. Wird einer dieser Zustände durchDefibrillation oderWiederbelebungsmaßnahmenerfolgreich und dauerhaft beendet, wird die Formulierung „überlebter plötzlicher Herztod“ oder „Zustand nach Reanimation“ verwendet.

Da die Überlebenschance der Betroffenen mit jeder Minute, die ohne Frühdefibrillation verstreicht, um ca. 10% sinkt, soll dastherapiefreie Intervallbis zur Versorgung des Herzpatienten durchRettungsdienst undNotarzt durch eine möglichst frühzeitige Defibrillation verkürzt werden.

Das Dorfgemeinschaftshaus stellt für die gesellschaftlichen Nutzungen und Veranstaltungen den Mittelpunkt der Ortschaft dar. Viele Vereine nutzen das DGH, um Angebote für die Bevölkerung vorzuhalten. Auch die Ortsbücherei bietet regelmäßige Öffnungszeiten.

Zur Verbesserung der Sicherheit der Besucher aber auch ggfs. auch als Rückfallebene im Notfall beantragen wir die Beschaffung und Installierung eines AED-Gerätes im Dorfgemeinschaftshaus. Der Ortsrat stellt hierfür die finanziellen Mittel in Höhe von geschätzt ca. 2.000 EUR zur Verfügung.

Mit dieser Beschaffung setzt die Ortschaft ein Zeichen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Bützfleth und stellt damit eine wesentliche Voraussetzung der Verkürzung des therapiefreien Intervalls bei möglichen Notfällen im Dorfgemeinschaftshaus. Die Beschaffung sollte damit gleichzeitig einen Anreiz der in der Ortschaft ansässigen Geschäfte oder Institutionen sein, diesem Beispiel mit weiteren Initiativen zu folgen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Waskow

 

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Antrag zur Tagesordnung der Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Bützfleth am 12.02.2014

Sehr geehrter Herr Hartlef,

für die Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Bützfleth am 12.02.2014 beantragen wir die Aufnahme des Tagesordnungspunktes

„Straßenbeleuchtung in Bützfleth“

Begründung:

Mit der Empfehlung der Ortsräte sowie dem anschließenden Beschluss des Rat der Hansestadt Stade sind die Ortschaftsfinanzen seit dem 01.01.2014 neu geregelt und die entsprechenden Haushaltsansätze dem Index der Gebietsänderungsverträge angepasst worden.

Der Ortsrat der Ortschaft Bützfleth hat seinerzeit aufgrund der massiv fehlenden finanziellen Handlungsspielräumen aus Kostengründen die Zeiten der bestehenden Straßenbeleuchtung jeweils am Anfang und am Ende um eine halbe Stunde reduziert.

Mit der Neuregelung der Ortschaftsfinanzen stehen nunmehr die entsprechend dem Gebietsänderungsvertrag die um den Index angepassten finanziellen Mittel zur Verfügung.

Aus diesem Grunde wird die Stadtverwaltung aufgefordert, die vergangene Einsparmaßnahmen durch die Straßenbeleuchtung zum einen aufzuheben und die Schaltzeiten der Straßenbeleuchtung für die Ortschaft Bützfleth auf die der im Gebiet der Hansestadt Stade geltenden Schaltzeiten anzupassen.

Lediglich in den Gebieten der Ortschaft Bützfleth sowie Hagen gelten aktuell Schaltzeiten, die eine vollständige Verdunkelung der Ortschaft mit Ausnahme des Obstmarschenweges vorsehen. Hingegen sehen die Schaltzeiten im Gebiet der Hansestadt Stade in vielen Bereichen eine „Ganz Nacht Schaltung“ und in den Wohngebieten eine „Halb Nacht Schaltung“ vor bzw. lediglich jede zweite Straßenlampe bleibt angeschaltet. In den Ortschaften Wiepenkathen und Haddorf bleibt die Straßenbeleuchtung nachts sogar in allen Straßen vollständig angeschaltet. Damit stellt die Straßenbeleuchtung in der gesamten Hansestadt Stade eine heterogene Situation dar.

Eine den Tageszeiten entsprechend angepasste Straßenbeleuchtung stellt für den Bürger einen bedeutenden Sicherheitsfaktor dar. Eine wesentliche Aufgabe der modernen Straßenbeleuchtung ist, als Bestandteil der allgemeinenöffentlichen Sicherheit, die Verbesserung derVerkehrssicherheitallerVerkehrsteilnehmer in der Nacht. Die Art und Intensität der Straßenbeleuchtung soll daher der Vielfalt der Sehaufgaben angepasst sein.

Die in Bützfleth vorliegenden Schaltzeiten mit der Folge einer vollständigen Verdunkelung in den Nachtstunden entsprechen seit langem nicht mehr den heutigen Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger. Berufstätigen, die im Wechsel- und Nachtschichten arbeiten, fehlt auf dem Weg zur oder von der Arbeitsstelle die notwendige Beleuchtung.

Genauso trifft dieses auch auf das gesellschaftliche Leben zu. Der Heimweg beispielsweise von Veranstaltungen mit dem Fahrzeug oder auch zu Fuß fällt häufig in die Ausschaltzeiten. Das (subjektive) Sicherheitsgefühl leidet, düstere Straßen oder Ecken wirken nicht einladend oder verunsichernd auf unsere Bevölkerung.

Bei den vorliegenden Bützflether Schaltzeiten entstehen „Dunkelzonen“, in denen die Straße absolut schwarz ist und Objekte, Personen, offene Schachtdeckel, unebene Gehwege oder andere Hindernisse von einemKraftfahrer oder Fußgänger nicht mehr rechtzeitig erkennbar sind.

Abschließend sei auch zu erwähnen, dass die Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet durch die Bürgerinnen und Bürger durch entsprechende Steuern und Abgaben gleichberechtigt finanziert wird und aus diesem Gesichtspunkt ebenfalls eine städtische Aufgabe allen gleichberechtigt zur Verfügung gestellt werden muss.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Waskow