Am 17.03.1931 – heute vor 82 Jahren – nimmt der Reichstag eine Entschließung der SPD an, die „einen Gesetzentwurf zur Herbeiführung der 40-Stunden-Woche, gesetzliche Maßnahmen zur Beschränkung der Überstunden und zum Schutz der Arbeitskraft Jugendlicher“ fordert.

Der 8-Stunden-Tag war bereits vor dem 1. Weltkrieg eine vieldiskutierte sozialdemokratische Forderung. Erste Unternehmen zeigten um die Jahrhundertwende, dass die Einführung ohne Lohneinbußen möglich war. Im 1. Ersten Weltkrieg stieg die Arbeitszeit wieder stark an, auf selten weniger als 12 Stunden pro Tag. 1931 war eine 50-Stunden-Woche die Regel.

Das war heute vor 82 Jahren. 150 Jahre SPD – 150 Jahre deutsche Geschichte.