Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Nieber,
namens der SPD-Fraktion rege ich an, ein Interportal zur Bürgerbeteiligung für die Hansestadt
Stade einzurichten, welches direkt auf der Startseite des städtischen Internetangebotes
an augenfälliger Stelle eingebunden wird. Erster Vorschlag für einen Titel wäre z. B. die
Benennung als „Bürgerdialog Hansestadt Stade“. Mittels eines interaktiven Stadtplanes
könnten Bürgerinnen und Bürger ganz einfach Probleme und Ideen in Bezug auf den
öffentlichen Raum melden, welche dann zügig von den zuständigen Stellen abgearbeitet
bzw. beantwortet werden. Um auch Menschen ohne Internetzugang diesen Service zu
öffnen, regen wir gleichzeitig zu dieser Initiative die Einrichtung eines öffentlich erreichbaren
Netz-Terminals, mit Freischaltung auf das Internet-Angebot der Hansestadt Stade, im Foyer
des neuen Rathauses an.
Ein Großteil der heutigen Kommunikation findet über das Internet statt. Ob Befürworter oder
Skeptiker, dieser Tatsache kann nicht aus dem Wege gegangen werden. Neben den
klassischen Kontaktaufnahmen per Telefon oder Brief / Karte stellt das Internetportal zur
direkten Bürgerbeteiligung ein zeitgemäßes Angebot dar, sich in die Angelegenheiten
„seiner“ Stadt Stade einzubringen. Keine Wartezeiten, keine Weitervermittlung mangels
Zuständigkeiten, Tag und Nacht verfüg- und nutzbar, kurz: Viel Nutzen, wenig Frust.
Diverse Städte und Landkreise nutzen die technischen Möglichkeiten bereits und erzielen
dabei Erfolge, ohne durch Einrichtung sowie Betrieb dieses Portals nennenswerte
Zusatzausgaben in den Haushalt einplanen zu müssen. Der Hansestadt Stade würde nach
Überzeugung unserer Fraktion dieses Angebot an die Bürgerinnen und Bürger gut zu
Gesichte stehen. Das bestehende, bewährte Dienstleistungsangebot Stades könnte mit
wenig Aufwand um eine wichtige, zeitgemäße Facette erweitert werden. Sollte in nächster
Zeit eine Überarbeitung des städtischen Internetauftrittes angedacht sein, könnte die
Implementierung eines „Bürgerdialog Hansestadt Stade“ bei der Gelegenheit unkompliziert,
schnell und ohne hohen Kostenaufwand umgesetzt werden.
Auf den zwei folgenden Seiten skizziere ich die Grundzüge dieser Initiative und bitte um
Erstellung eines Machbarkeitskonzeptes zur Beratung in den zuständigen Gremien.
Mit den besten Grüßen
Kai Holm
Fraktionsvorsitzender