Vor über 100 Jahren, am 19.März 1910, wurde der 1.Weltfrauentag gefeiert. Mitinitiiert von Clara Zetkin. Das alles beherrschende Thema der ersten Jahre war die Forderung nach dem Frauenwahlrecht.
Mit dem Grundgesetz der Bundesrepublich Deutschland und der Neuordnung der nachfolgenden Gesetze Ende der 50ziger Jahre sind Männer und Frauen endlich gleichberechtigt vor dem Gesetz. Seit 1977 erst darf eine Frau auch ohne Einverständnis ihres Ehemannes erwerbstätig sein und gibt es keine gesetzlich vorgeschiebene Aufgabenverteilung in der Ehe mehr.
Heute wird am Weltfrauentag gerne die bisherigen Erfolge der Frauen in der Gesellschaft und im besonderen in der Wirtschaft herausgestellt. Das suggeriert, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau bereits in vollem Umfang besteht. Doch immer noch entscheiden überwiegend Männer an den Schaltstellen der Gesellschaft.
Mit dem Verteilen von Rosen an die Staderinnen wollten die SPD-Frauen an den Frauentag erinnern und daran, dass wir auf dem Weg sind aber noch nicht am Ziel

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